Glückswürmchen-Verkauf für die Kinderkrebshilfe – „Häkel-Omas“ übergeben Spende

Eine Spendensumme von genau 8.020 € konnten die sogenannten „Häkel-Omas“ kürzlich an die Kinderkrebshilfe in Münster übergeben. Mit einem derart hohen Betrag hatten Gaby Weiper und Andrea Eckert aus Nienberge sowie Ingrid Lanfers aus Nordwalde im Vorfeld selbst nicht gerechnet.

Die drei Frauen teilen ihre Leidenschaft fürs Häkeln – und nutzen diese gezielt für wohltätige Zwecke. Eine beiläufige Bemerkung, Häkeln sei doch eher ein Zeitvertreib für ältere Damen, brachte sie schließlich auf ihren heutigen Namen. Unter der Bezeichnung „Häkel-Omas“ wurden sie schnell bekannt, was sich offenbar auch positiv auf die Spendenbereitschaft auswirkte.

Die Idee zu den kleinen Glückswürmchen entstand, nachdem Andrea Eckert im Internet auf eine entsprechende Anleitung gestoßen war. Sie überzeugte ihre Freundinnen, die bunten Figuren gemeinsam anzufertigen – nicht für den Eigengebrauch, sondern zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster.

Seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres entstehen die farbenfrohen Häkelarbeiten, die beispielsweise als Schlüsselanhänger, Lesezeichen oder Glücksbringer dienen. Zunächst im persönlichen Umfeld angeboten, fanden die Würmchen später auch auf Flohmärkten sowie bei Veranstaltungen wie „Rock am Turm“ in Nienberge großen Anklang. Die Resonanz übertraf die Erwartungen der Initiatorinnen deutlich. Feste Preise gibt es nicht: Stattdessen setzen sie auf freiwillige Spenden. So entwickelte sich die Aktion zunehmend eigenständig weiter.

Bereits im vergangenen Jahr kamen auf diese Weise 3.000 € zusammen. Auch die aktuelle Spendensumme setzt sich aus zahlreichen kleineren und größeren Beiträgen zusammen. Zusätzlich beteiligten sich Unternehmen mit Sachspenden wie Büchern und Spielwaren.

Sowohl Norbert Gebker vom Vorstand der Kinderkrebshilfe als auch die „Häkel-Omas“ sprechen allen Unterstützern ihren Dank aus. Der Verein ist vollständig auf Spenden angewiesen und verfolgt das Ziel, die Lebenssituation von an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern.

Foto (v. l.): Gina Kasprzyk (Erzieherin), Gaby Weiper, Andrea Eckert, Ingrid Lanfers, Sebastian Wübbels, Norbert Gebker